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Meine Reise zum BARFen – aus Liebe und Verantwortung

Mein Weg zur artgerechten Ernährung begann mit meinem ersten Hund. Bereits im Welpenalter habe ich ihn gebarft – voller Überzeugung und mit dem Wunsch, ihm ein gesundes Leben zu ermöglichen. Doch mit nur sechs Monaten wurde bei ihm eine angeborene chronische Niereninsuffizienz festgestellt. Ich habe den Futterplan daraufhin krankheitsbedingt angepasst – individuell abgestimmt auf sein Krankheitsstadium, seine Vorlieben und die besonderen Anforderungen dieser Erkrankung.

Dank dieser sorgfältigen und liebevollen Ernährung konnte er trotz der Diagnose 14 Monate alt werden. Diese Erfahrung hat mich tief geprägt. Kurz nach seinem Tod habe ich mich entschieden, mein Wissen zu vertiefen und eine Ausbildung zur BARF-Beraterin nach Swanie Simon zu beginnen – mit dem Ziel, BARF als artgerechte und gesunde Ernährung weiter in die Welt zu tragen.

Warum BARF? Und warum Beratung so wichtig ist.

BARF steht für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“ und orientiert sich an der natürlichen Ernährung von Fleischfressern. Es geht nicht nur darum, rohes Fleisch zu füttern – sondern um ein ausgewogenes Verhältnis von Muskelfleisch, Innereien, Knochen, Gemüse, Obst und hochwertigen Ölen. Dabei wird der individuelle Bedarf des Tieres berücksichtigt: Alter, Aktivität, Gesundheitszustand und persönliche Vorlieben spielen eine zentrale Rolle.

Im Internet kursieren leider viele Mythen und Halbwahrheiten über BARF. Das macht es für Tierhalter oft schwer, sich gut und sicher zurechtzufinden. Ein professionell erstellter BARF-Plan durch eine ausgebildete Ernährungsberaterin ist daher nicht nur sinnvoll, sondern auch wichtig – besonders bei kranken oder empfindlichen Tieren.

Ferdinand – gesund, vital und voller Lebensfreude

Heute begleitet mich mein Boxer Ferdinand – ein Paradebeispiel dafür, wie gut BARF einem Hund tun kann. Er ist vital, ausgeglichen und erfreut sich bester Gesundheit. Seine Verdauung funktioniert hervorragend, sein Fell glänzt, und sein Immunsystem ist stark.

Ein besonderer Vorteil von BARF ist die positive Wirkung auf das Mikrobiom – also die Gesamtheit der Mikroorganismen im Darm. Ein gesundes Mikrobiom ist entscheidend für die Verdauung, das Immunsystem und sogar das Verhalten des Hundes. Durch die natürliche und frische Ernährung wird das Mikrobiom gestärkt und in Balance gehalten.

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